
Die Lesende - Auguste Renoir
Die Lesende zeigt Henriette Henriot, eine junge Schauspielerin und das damalige Lieblingsmodell von Auguste Renoir, die fĂŒr mehrere seiner bedeutenden Werke Modell stand. Das Motiv des Lesens, im 19. Jahrhundert besonders geschĂ€tzt, drĂŒckt eine gewisse ModernitĂ€t aus: den wachsenden Zugang der Frauen zur Schriftkultur, zur Presse und zu populĂ€ren Romanen. Dieses intime Thema wurde von den impressionistischen Malern und ihrem Umfeld breit erkundet, insbesondere von Berthe Morisot, Mary Cassatt und Ădouard Manet, die darin die Gelegenheit sahen, einen Augenblick weiblicher Stille fern von den Konventionen des offiziellen PortrĂ€ts einzufangen.
Die junge Frau wird in Nahaufnahme erfasst, leicht in Dreiviertelansicht, das Gesicht zu ihrem Buch geneigt in einer Haltung völliger Versunkenheit. Ihr blondes Haar, zu einem lockeren Knoten mit einzelnen wirren StrĂ€hnen aufgesteckt, fĂ€ngt ein goldenes Licht ein, das aus dem Buch selbst hervorzugehen scheint. Renoir wendet hier einen ergreifenden Effekt an: das Spiegellicht der Seiten erhellt das Gesicht der Leserin von unten und erzeugt ein umgekehrtes, beinahe caravaggeskes Lichtspiel. Der Pinselstrich ist auĂerordentlich frei, fast pastos, mit lebhaften und nervösen Strichen, die das Haar formen und der Haut jene leuchtende Frische verleihen, die fĂŒr den Maler so charakteristisch ist. Warme Töne dominieren, von goldenen Ockertönen bis zu flammendem Rot, im Kontrast zum tiefen Braun der Kleidung und des Hintergrunds. Diese kupferfarbene Palette und diese materielle IntensitĂ€t erinnern an den Einfluss der flĂ€mischen und venezianischen Meister, insbesondere Rubens, dessen chromatische Sinnlichkeit Renoir bewunderte.
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Die Lesende - Auguste Renoir
Die Lesende zeigt Henriette Henriot, eine junge Schauspielerin und das damalige Lieblingsmodell von Auguste Renoir, die fĂŒr mehrere seiner bedeutenden Werke Modell stand. Das Motiv des Lesens, im 19. Jahrhundert besonders geschĂ€tzt, drĂŒckt eine gewisse ModernitĂ€t aus: den wachsenden Zugang der Frauen zur Schriftkultur, zur Presse und zu populĂ€ren Romanen. Dieses intime Thema wurde von den impressionistischen Malern und ihrem Umfeld breit erkundet, insbesondere von Berthe Morisot, Mary Cassatt und Ădouard Manet, die darin die Gelegenheit sahen, einen Augenblick weiblicher Stille fern von den Konventionen des offiziellen PortrĂ€ts einzufangen.
Die junge Frau wird in Nahaufnahme erfasst, leicht in Dreiviertelansicht, das Gesicht zu ihrem Buch geneigt in einer Haltung völliger Versunkenheit. Ihr blondes Haar, zu einem lockeren Knoten mit einzelnen wirren StrĂ€hnen aufgesteckt, fĂ€ngt ein goldenes Licht ein, das aus dem Buch selbst hervorzugehen scheint. Renoir wendet hier einen ergreifenden Effekt an: das Spiegellicht der Seiten erhellt das Gesicht der Leserin von unten und erzeugt ein umgekehrtes, beinahe caravaggeskes Lichtspiel. Der Pinselstrich ist auĂerordentlich frei, fast pastos, mit lebhaften und nervösen Strichen, die das Haar formen und der Haut jene leuchtende Frische verleihen, die fĂŒr den Maler so charakteristisch ist. Warme Töne dominieren, von goldenen Ockertönen bis zu flammendem Rot, im Kontrast zum tiefen Braun der Kleidung und des Hintergrunds. Diese kupferfarbene Palette und diese materielle IntensitĂ€t erinnern an den Einfluss der flĂ€mischen und venezianischen Meister, insbesondere Rubens, dessen chromatische Sinnlichkeit Renoir bewunderte.
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Die Lesende zeigt Henriette Henriot, eine junge Schauspielerin und das damalige Lieblingsmodell von Auguste Renoir, die fĂŒr mehrere seiner bedeutenden Werke Modell stand. Das Motiv des Lesens, im 19. Jahrhundert besonders geschĂ€tzt, drĂŒckt eine gewisse ModernitĂ€t aus: den wachsenden Zugang der Frauen zur Schriftkultur, zur Presse und zu populĂ€ren Romanen. Dieses intime Thema wurde von den impressionistischen Malern und ihrem Umfeld breit erkundet, insbesondere von Berthe Morisot, Mary Cassatt und Ădouard Manet, die darin die Gelegenheit sahen, einen Augenblick weiblicher Stille fern von den Konventionen des offiziellen PortrĂ€ts einzufangen.
Die junge Frau wird in Nahaufnahme erfasst, leicht in Dreiviertelansicht, das Gesicht zu ihrem Buch geneigt in einer Haltung völliger Versunkenheit. Ihr blondes Haar, zu einem lockeren Knoten mit einzelnen wirren StrĂ€hnen aufgesteckt, fĂ€ngt ein goldenes Licht ein, das aus dem Buch selbst hervorzugehen scheint. Renoir wendet hier einen ergreifenden Effekt an: das Spiegellicht der Seiten erhellt das Gesicht der Leserin von unten und erzeugt ein umgekehrtes, beinahe caravaggeskes Lichtspiel. Der Pinselstrich ist auĂerordentlich frei, fast pastos, mit lebhaften und nervösen Strichen, die das Haar formen und der Haut jene leuchtende Frische verleihen, die fĂŒr den Maler so charakteristisch ist. Warme Töne dominieren, von goldenen Ockertönen bis zu flammendem Rot, im Kontrast zum tiefen Braun der Kleidung und des Hintergrunds. Diese kupferfarbene Palette und diese materielle IntensitĂ€t erinnern an den Einfluss der flĂ€mischen und venezianischen Meister, insbesondere Rubens, dessen chromatische Sinnlichkeit Renoir bewunderte.
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